Erfolgreiche Medienarbeit (Media Relations) lebt von Menschen – trotz der zunehmenden Digitalisierung der Kommunikation. Dabei spielen neben persönlichen Beziehungen auch Schnelligkeit und Spezialisierung eine entscheidende Rolle. Und genau hier liegen häufig die Stärken kleinerer Agenturen.
Wenn schnelle Antworten den Unterschied machen
Keine Frage, große Agenturen verfügen über beeindruckende Teams, internationale Netzwerke und umfangreiche Ressourcen. Allerdings können wechselnde Ansprechpartner und lange Abstimmungsprozesse wertvolle Zeit kosten. Bei kleinen Agenturen landen Journalisten und Unternehmen direkt beim Mitarbeiter, der das Projekt betreut. Rückfragen können so schneller beantwortet und Themen kurzfristig angepasst werden – auch außerhalb der klassischen Bürozeiten.
Weil Vertrauen wichtiger ist als Verteiler
Kontakte brauchen Zeit zum Wachsen. Erst dann entsteht Vertrauen. In größeren Agenturen kommt es häufiger zu schnelleren Personalwechseln. Bei kleineren oder inhabergeführten Agenturen arbeiten sowohl Journalisten als auch Unternehmen oftmals über Jahre hinweg mit denselben Ansprechpartnern zusammen. Das sorgt für eingespielte Abläufe, langfristige Beziehungen und Verlässlichkeit, zumal die Inhaber oder erfahrene Berater selbst operativ mitarbeiten.
Wer die Sprache der Branche spricht, wird besser verstanden
Viele kleinere Agenturen haben sich über Jahrzehnte hinweg auf bestimmte Branchen oder Themenfelder spezialisiert – etwa Bau, Werkzeuge oder Logistik. Sie verfügen über gewachsene Medienkontakte und kennen die Themen sowie Entwicklungen oft besser als Generalisten. Auch weil sie die Sprache der Branche sprechen und ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge haben, werden aus Fachthemen spannende Geschichten.
Wenn gute Geschichten nicht warten können
Kaum eine Presseanfrage kündigt sich Tage im Voraus an. Manchmal muss ein Statement noch am selben Tag abgestimmt werden, müssen zusätzliche Informationen ad hoc beschafft oder Themen für andere Kanäle kurzfristig angepasst werden. Da zahlt es sich für Journalisten und Unternehmen aus, wenn eine Agentur flexibel und anpassungsfähig und nicht an feste Strukturen und Prozesse gebunden ist.
Wenn weniger manchmal mehr ist
Erfolgreiche Media Relations entstehen nicht durch möglichst große Presseverteiler, sondern dadurch, die richtigen Themen den richtigen Medien anzubieten.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag „Erfolgreiche Medienarbeit: Was Journalisten wirklich erwarten“
Nicht größer. Sondern näher.
Groß oder klein? Ehrlich gesagt ist das gar nicht die entscheidende Frage. Gute Media Relations entstehen, wenn man sich aufeinander verlassen kann, Entscheidungen schnell getroffen werden und Themen sorgfältig und mit dem richtigen Gespür für die Zielgruppe aufbereitet werden. Denn Journalisten interessiert am Ende nicht, wie groß eine Agentur ist, sondern ob sie relevante Themen und professionelle Inhalte liefert und der Ansprechpartner verlässlich ist.
Ihre Geschichte steht schon in den Startlöchern?Ihre Geschichte steht schon in den Startlöchern?
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